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Borreliose (Zeckenkrankheit)

Die Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit die durch Zeckenbiss übertragen wird. Je nach Bundesland tragen etwa 5-40 Prozent der Zecken der Erreger Borrelia Burgdorferii in sich. Bei einem Zeckenbiss wird des Bakterium mit dem Speichel der Zecke übertragen. Bei ca. einem Viertel der Betroffenen kommt es dann zur Infektion mit Borrelien.

Im Gegensatz zu FSME (Früh-Sommer-Meningo-Encephalitis), ebenfalls durch Zecken übertragen, gibt es gegen Borrelien keine schützende Impfung. Das Bakterium befällt in verschiedenen Stadien die Haut, die Gelenke , das Herz-Kreislaufsystem und das Nervensystem.

Im ersten Krankheitsstadium kommt es zur sog. Wanderröte (Erythema chronicum migrans). Dabei handelt es sich um eine Hautrötung die sich von innen nach außen ringförmig um den Zeckenbiss ausbreitet.

Nach einigen Wochen breitet sich der Erreger im gesamten Körper aus, es kommt zu verschiedenen unspezifischen Symptomem wie Kopfschmerzen, Fieber, Gelenksschmerzen und zu Schwellungen der Lymphknoten.

Sehr oft kommt es auch zu starker Erschöpfung und Müdigkeit, die Leistungsfähigkeit sinkt. Es kann zum Befall der Nerven kommen, häufig handelt es sich hier um Schmerzen, Missempfindungen und Paresen (Lähmungen) an Armen oder Beinen.

Besonders bei Kindern ist kann es zur sog. Facialsparese (Lähmung eines Gesichtsnervs) kommen. Nach mehreren Jahren treten evt. Spätsymptome auf. Diese sind von Patient zu Patient unterschiedlich ausgeprägt. Dazu zählen Lähmungen, Sensibilitätsstörungen und chronische Schmerzen, die Gelenke können ebenfalls betroffen sein. In seltenen Fällen kommt es auch zur Gehirnhautentzündung (Meningitis). Ist das Zentralnervensystem von der Infektion betroffen spricht man prinzipiell von Neuroborreliose.

Bei einigen Patienten kommt es zu Verdünnung der Haut an den Händen und Füßen, innere Organe die ebenfalls betroffen sein können sind Herz (Herzbeutelentzündung) und die Leber. In diesem Stadium leiden die Patienten oft stark unter chronischer Müdigkeit und Erschöpfung. Das Vollbild der Erkrankung wird nach dem Ort der Erstbeschreibung auch Lyme-Erkrankung (Lyme´s Disease) genannt.

Die Diagnostik bei Borreliose erfolgt durch eine klinische Untersuchung und durch eine Blutabnahme. Da die Infektion durch Bakterien ausgelöst wird erfolgt die Behandlung mit verschiedenen Antibiotika.

Besonders wichtig ist ein frühzeitiger Therapiebeginn um Folgeschäden wie Lähmungen und Schmerzen zu vermeiden. Unterstützend in späteren Stadien der Erkrankung sind Physiotherapie, Physikalische Thearpie und verschiedene schmerzstillende Medikamente.

Bei spätem Therapiebeginn kann Osteopathie und Craniosacrale Osteopathie für den Patienten unterstützend wirken.

 

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