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Emesis gravidarum

Emesis gravidarum, also Schwangerschaftsübelkeit, befällt bis zu 20% der frühschwangeren Frauen, vornehmlich bei Erst- und Mehrlingsschwangerschaften. Die Symptome sind Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen (meist morgens). Auch leichter Gewichtsverlust ist möglich.

Als Ursache vermutet man das Hormon hCG, dessen Blutkonzentration während der Frühschwangerschaft besonders hoch ist. Therapeutische Maßnahmen werden bei leichteren Beschwerden nicht benötigt, auch hören diese in der Regel zwischen der 8. und 12. Schwangerschaftswoche spontan auf.

Eine ernstzunehmende Bedrohung stellt dagegen die Hyperemesis gravidarum dar, eine gesteigerte Form der Emesis gravidarum. Hier tritt vermehrtes, heftiges Erbrechen (sogar mehr als zehnmal am Tag) auf, was zu erheblichem Flüssigkeits- und Elektrolytverlust führt, und damit eine allgemeine Gesundheitsverschlechterung hervorruft.

Weitere Anzeichen sind mitunter Benommenheit, erhöhte Temperatur und gelbliche Hautfärbung aufgrund gestörter Lebertätigkeit. Neben der hormonellen Komponente besteht wohl auch eine ausgeprägte psychische Ursache.

 

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